Das Einmaleins der Hochzeitsfotografie

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Hochzeitsfotografie: Wer mag es nicht, gemeinsam mit dem Ehepartner in Hochzeitsbildern zu blättern und in Erinnerungen an diesen einmaligen Tag zu schwelgen. Besonders viel Spaß macht das Betrachten der Fotografien, wenn es sich dabei nicht um Standardaufnahmen handelt, sondern um wirklich exklusive Hochzeitsfotos.

Das Einmaleins der Hochzeitsfotografie Amateurfotograf vs. Profi Fotograf

Für das Brautpaar ist die Hochzeit der wichtigste Tag im Leben. Zu Recht kann es vom Hochzeitsfotografen erwarten, daß dieser alle bedeutenden Ereignisse gekonnt im Bild festhält. Gerade in der Hochzeitsfotografie gibt es Momente, die beim ersten Mal im Kasten sein müssen. Da darf es nicht passieren, daß ausgerechnet während des Ringtauschs oder beim Hochzeitskuß die Speicherkarte voll oder die Batterie der Kamera leer ist.

Amateurfotograf vs. Profi Fotograf

Viele Amateurfotografen denken beim Anschauen von Profiaufnahmen, daß sie solch exklusive Hochzeitsfotos problemlos selbst machen können. Doch sie vergessen dabei, daß die Qualität dieser Bilder oftmals das Ergebnis jahrelanger Arbeit und Erfahrung auf diesem Gebiet ist. Kaum ein Fotograf wird sich sofort im Alleingang an eine Hochzeit wagen. Die meisten sammeln zunächst Praxiswissen als zweiter Fotograf oder Assistent, um dieser großen Verantwortung nicht allein gegenüberzustehen.

Für exklusive Hochzeitsfotos empfiehlt sich eine robuste, zuverlässige Spiegelreflexkamera. Zwar sind auch mit einer Amateurkamera gute Aufnahmen realisierbar, besser ist jedoch eine Profikamera, die in der Regel spritzwassergeschützt ist. Nicht jedes Hochzeitspaar hat das Glück, sich bei schönem Wetter das Jawort zu geben. Daher sollte das Fotografieren auch bei Regen möglich sein, ohne das die Kamera Schaden nimmt.

Da bei einer Hochzeit das schnelle Reagieren auf flüchtige Motive viel bedeutsamer ist als 150-prozentige Bildschärfe, bieten sich vor allem Zoom-Objektive an. Ein mit Schwenkmöglichkeit für indirektes Blitzen ausgestattetes Systemblitzgerät sollte ebenfalls im Gepäck sein, wenn exklusive Hochzeitsfotos entstehen sollen. Mit einem externen Batteriepack sind zum einen kürzere Blitzfolgezeiten erreichbar und zum anderen ist nicht so oft der Batteriewechsel erforderlich.

Für exklusive Hochzeitsfotos im Park ist ein großer Faltreflektor ratsam. Für diesen wird jedoch ein Assistent zum Halten benötigt. Alternativ lassen sich Schatten mit einem Systemblitz aufhellen. Werden Studioblitzgeräte verwendet, ist es wichtig, diese per Funk auszulösen. Bei der Verwendung von Infrarot könnten die anwesenden Hochzeitsgäste die Studioblitze mit ihren Kompaktkameras auslösen.

Hochzeitsfotografie immer mit zwei Ausrüstungen

Bei einer Hochzeit muss außerdem sämtliches Equipment, das kaputtgehen kann, doppelt vorhanden sein. Dies gilt vor allem für Kamera und Blitz. Ein Fotograf, der die Feierlichkeit ohne Ersatzkamera bestreiten will, handelt fahrlässig. Die Ersatzkamera nützt jedoch nur etwas, wenn sie mit vor Ort ist und nicht im Auto auf ihren Einsatz wartet. Kamera und Blitz sollten selbstverständlich vor der Hochzeit voll aufgeladen sein und die Speicherkarte genügend Platz bieten.

© Team Peter Roskothen – Das Einmaleins der Hochzeitsfotografie