Die Hochzeitstorte – ein süßer Brauch mit langer Tradition

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Sie ist fast genau so wichtig wie das Brautpaar und die Hochzeitsfotos – die Hochzeitstorte. Nicht selten bringen die Überlegungen, wie sie auszusehen und zu schmecken hat, heftige Diskussionen mit sich. Es stellt sich nicht nur die Frage, in welchem Stil die süße Versuchung kreiert werden soll, sondern auch, wer die Torte anschneiden darf.

Die Ursprünge der Hochzeitstorte

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Der Brauch nahm seine Anfänge im antiken Rom. Dort wurde über dem Kopf der Braut ein Mandelkuchen zerbrochen. Die Gäste lasen anschließend die Krümel auf, was Gesundheit und Glück bescheren sollte. Viele Jahre später galt die Hochzeitstorte als Aushängeschild für ein angesehenes Brautpaar. Hier wurde im wahrsten Sinne des Wortes „hochgestapelt“.

Zahlreiche Traditionen und Sitten verbinden sich unmittelbar mit dieser Torte. So dienen zwei Kaffeebohnen, eine geröstete und eine ungeröstete, als Orakel. Der Finder der gerösteten Bohne wird sich sehr bald selbst verloben, während jener der ungerösteten Bohne ewig ledig bleibt. Viele Brautpaare frieren außerdem ein Tortenstück ein, um es beim späteren Betrachten der Hochzeitsbilder zu verzehren.

Tipps zur Auswahl der passenden Torte

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Die Hochzeitstorte bildet traditionell den krönenden Abschluss der Hochzeitsfeier. Sie kann beispielsweise nach dem Festessen die Stelle des Desserts einnehmen. Ist die Raumtemperatur nicht übermäßig hoch, bietet sich die Möglichkeit, die Torte schon während der Feier an einem besonderen Platz im Raum aufzustellen und somit gleichsam als Hochzeitsdekoration zu verwenden.

Die geschmackliche Basis der Torte sollte auf den Anschneidezeitpunkt abgestimmt sein. Eine Hochzeitstorte, die am Nachmittag zum Kaffee gereicht wird, hat in der Regel eine andere Grundlage, als eine, die erste in der Nacht angeschnitten wird. Insbesondere in den Sommermonaten müssen die Tortenbestandteile und -elemente so gewählt werden, dass sie den Sonnenstrahlen problemlos standhalten.

Die traditionelle Hochzeitstorte

Hochzeitstorte, Hochzeit, Hochzeitsbilder, Hochzeitsfotograf, Hochzeitsfotos Peter Roskothen, Ein Höhepunkt auf jeder Hochzeitsfeier ist eine traditionelle fünfstöckige Hochzeitstorte, deren einzelnen Stufen die Abfolge der Lebensabschnitte symbolisieren: Geburt, Konfirmation oder Kommunion, Hochzeit, Kinder und letztendlich der Tod. Das Herstellen einer solch üppigen Torte sollte ausschließlich einem professionellen Konditor überlassen werden. Keinesfalls darf die Braut selbst an der Fertigstellung beteiligt sein, da dies gegen die Traditionen der Hochzeitstorte verstößt. Außerdem stellt eine fachkundige Zubereitung sicher, dass das Backwerk nicht vorzeitig an Form verliert oder gar in sich zusammenstürzt.

Das Anschneiden der Hochzeitstorte

Hierfür gibt es zwei verschiedene Rituale. Bei der ersten Version übernimmt die Braut das Anschneiden und füttert den Bräutigam mit der Torte. Bei der zweiten schneidet das Brautpaar die Hochzeitstorte gemeinsam an. Das Messer sollte bereits neben der Torte liegen. Keinesfalls darf das Schneidgerät gereicht werden, da einem alten Aberglauben zufolge dem Überreichenden ein Unglück droht. Beim Anschneiden der Hochzeitstorte sollten möglichst viele Gäste anwesend sein. Eine der wichtigsten Personen in diesem besonderen Moment ist der Profi Fotograf, der diese Szene gekonnt in Bildern festhält.

Dank an alle Brautpaare für die Erlaubnis zur Veröffentlichung. Dank auch an die tollen Konditoren der Torten! Wir fotografieren Ihre Hochzeit weltweit exklusiv und wunderschön. Auch gerne mit Ihrer Hochzeitstorte!

© Team Peter Roskothen – Die Hochzeitstorte – ein süßer Brauch mit langer Tradition